Nachgründung und Gebäudehub Kattau-Mühle

Anhebung eines Industriedenkmals um 37 cm

Das Anheben des Gebäudes über 144 Hydraulikpressen um bis zu 37 cm und die Rückverformung der Außenwände wurde unter der Leitung des Projektleiters bei BCH, Herrn Dipl.-Ing. Henrik Hinterbrandner, Ende Mai 2013 erfolgreich durchgeführt.

Leistungsumfang

  • Tragwerksplanung
  • Nachgründung
  • Planung Gebäudehub
  • statisch-konstruktive Bauüberwachung
Weitere Informationen

Die 1913/14 gebaute Kattau-Mühle ist mit ihrer Ziegelfassade ein Stadtbild prägendes Denkmal in Buxtehude. Unmittelbar am Fluss Este gelegen, wurde ein Giebel des Gebäudes auf Pfählen gegründet. Die anderen Bauteile erhielten eine Flachgründung auf dem anstehenden Torfboden. Dies ist die Ursache für die ungleichmäßige Setzung des Gebäudes um fast 40 cm gewesen.

Nach Aufgabe des Mühlenbetriebes wurde das 17 x 28 m große, fünfgeschossige Gebäude gewerblich genutzt. Aufgrund seiner exponierten Lage entschlossen sich die Eigentümer, im Denkmal hochwertigen Wohnraum zu schaffen. Grundlage dafür war es, die Kattau-Mühle wieder auf ein sicheres Fundament zu setzen und die großen Verformungen zu egalisieren.

Im Rahmen einer Ausschreibung wurde eine geeignete Fachfirma gefunden, deren Sanierungskonzept durch BCH entworfen und geplant wurde. BCH übernahm die Planung der Fundamentertüchtigung durch den Einbau von Mikrobohrpfählen sowie des Konzeptes des Anhebens der stark verformten Gebäudeteile. Darüber hinaus wirkte BCH bei der Bauüberwachung der Herstellung der Spezialgründung und der Stabilisierungskonstruktion für den Gebäudehub mit.

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