Sanierung des Turmes der Osterburg

Leistungsumfang

  • Bauwerksdiagnostik
  • Tragwerksplanung (Statik und Ausführungsplanung)
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Das Bild der von Vogt Heinrich I. von 1163 bis 1193 errichteten Osterburg ist durch ihren 54 Meter hohen Bergfried geprägt. Mit dieser Höhe ist das Wahrzeichen der Kleinstadt Weida, die auch als Wiege des Vogtlandes bezeichnet wird, einer der höchsten Burgtürme Deutschlands.

Unterhalb des ersten Zinnenkranzes hinterlässt der Turm mit seinen 5,70 m dicken Mauern einen standfesten und wehrhaften Charakter. An der oktogonalen Turmspitze jedoch nagte spätestens seit dem Beschuss durch die Rote Armee in den letzten Kriegstagen 1945 der Zahn der Zeit.

Notsicherungen in den Jahren 1999 und 2003 verhinderten vorerst eine Gefährdung von Besuchern der Burg, der weitere Verfall war dadurch aber nicht zu stoppen. Erst durch das Engagement einer Bürgerinitiative konnte die Finanzierung für die bis ins Frühjahr 2012 laufende Sanierung der Turmspitze gesichert werden.

Neben der Instandsetzung des Natursteinmauerwerks war die Turmspitze der Schwerpunkt der Sanierung. Diese musste einschließlich der Konsolsteine und der Brüstung des oberen Umgangs zurückgebaut werden. Durch den Einbau einer Verstärkungskonstruktion aus Edelstahl wurde die Grundlage dafür geschaffen, dass die wiederaufgemauerte Turmspitze in 54 Meter Höhe auch in Zukunft den Stürmen der Zeit widerstehen kann.

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