Ingenieurbüro

Was macht ein Ingenieurbüro?

Das Ingenieurbüro als Entwurfs-, Planungs- und Konstruktionszentrum für Bauwerke jeder Ausprägung

Ein Schwerpunkt des Ingenieurbüros ist die Tragwerksplanung. Dessen Leistungen in diesem Bereich sorgen für Sicherheit und Stabilität von Gebäuden und Bauwerken. Dabei ist es zunächst egal, ob es sich um einen klassischen Hochbau oder ein hängendes Bauwerk wie etwa eine Brücke handelt. Sie als Besucher oder Nutzer des Bauwerkes gehen ganz selbstverständlich davon aus, dass diese halten.

Das gilt für alle Gebäudetypen vom Einfamilienhaus über große Wohnanlagen, Fabriken, Kliniken, Museen, Kirchen, Straßennetze, Sporthallen und -anlagen, Brücken, Bahnhöfe, Tunnelanlagen, Klärwerke, Flughäfen, Wind- oder Wasserkraftanlagen und Häfen. Dabei ist es nicht relevant, ob sie alt oder neu, konventionell oder von einer besonderen Architektur sind.

Für diese Sicherheit und Standfestigkeit sorgen Ingenieurbüros mit ihrer Leistung der Tragwerksplanung, häufig auch als Statik bezeichnet. Sie kommt immer dann zum Einsatz, wenn ein Bauwerk geplant, gebaut oder umfassend renoviert werden soll und beschreibt alle Leistungen, Berechnungen und Nachweise der Ingenieure, die für die Baustatik erforderlich sind.

Wird die Aufgabe der Architekten traditionell eher der Planung zugeordnet, ist der Ingenieur zuständig für die Umsetzung der Ideen und Pläne in ein stabiles Bauwerk. Dazu ist neben statischen und bauphysikalischen Berechnungen auch die kreative An- und Umsetzung des jeweiligen Modells erforderlich. In dieser Hinsicht entwickelt sich der Ingenieur immer mehr auch zum Gestalter und zum gleichwertigen Partner des Architekten. Ein Prozess, der durch moderne Digitalisierungstechniken wie BIM-Projekte und moderne Ingenieurbüros forciert wird.

 

Interdisziplinäre Planungen als Qualitätsmerkmal für moderne Ingenieurbüros im Hoch- und Tiefbau

In Ingenieurbüros arbeiten Bauingenieure und Architekten von Planungsbeginn an gemeinsam im Team an den Bauprojekten. Gerade moderne Architekturen sind für das Wissen des Ingenieurs auch eine planerische Herausforderung. Sicherlich liegt der Unterschied zwischen Architekten und Bauingenieuren immer noch in der künstlerischen Gestaltung eines Bauwerkes. Der Architekt legt all seine Kompetenz, wann immer möglich, in Optik und Ästhetik eines Bauwerkes. Die steht für ihn idealerweise an oberster Stelle.

Der Bauingenieur hat dann die Aufgabe, sich um die weitestmögliche technische Umsetzung zu kümmern. Gleichzeitig muss er dabei auch die Finanzen im Blick behalten, damit ein Projekt bei der technischen Umsetzung den Budgetrahmen nicht sprengt.

Schon darin wird deutlich, wie wichtig für ein erfolgreiches Projekt der permanente Austausch dieser beiden Disziplinen ist. Auch ein Grund dafür, dass interdisziplinäre Teams insbesondere bei größeren Projekten immer mehr eine entscheidende Rolle spielen.

Moderne digitale Vorgehensweisen wie BIM unterstützen dieses Zusammenwachsen durch ihren kollaborativen Ansatz. Das gilt gerade im BIM-Prozess mit seinem gewerkeübergreifend transparenten Ansatz. Gleichzeitig erleichtert die visuelle Darstellung anhand eines 3D-Modells die Darstellung bestimmter Problemstellungen oder Lösungsansätze und fördert so die Kommunikation.

 

Facettenreiche Arbeitsfelder für Einstieg und Karriere in einem Ingenieurbüro

Für Bauingenieure eröffnet sich in modernen Ingenieurbüros ein breit gefächerter Tätigkeitsbereich. Neben der Mitwirkung am Planungskonzept gehören dazu u. a. die Vorgespräche mit Behörden, die Überprüfung des Entwurfes im Hinblick auf Material und Umgebung, die Auswahl der Werkstoffe entsprechen ihrer bauphysikalischen Eigenschaften und nicht zuletzt die bautechnische Überwachung.

Eine seiner Hauptaufgaben in der Tragwerksplanung ist und bleibt die statische Berechnung der Baukonstruktion. Er prüft alle auf das Gebäude einwirkenden Lasten. Hierbei unterscheiden sich die statischen Lasten (Eigengewicht des Bauwerks) und die dynamischen Lasten (wie Nutz-, Verkehrs- und Wetterlasten oder außergewöhnliche Lasten wie durch Naturereignisse). All diesen Lasten müssen beispielsweise im Standsicherheitsnachweis bedacht und berechnet sein.

Auf der Basis seiner statischen Berechnungen fertigt der Tragwerksplaner eines Ingenieurbüros die Konstruktionszeichnungen inkl. aller relevanten Informationen. Dies fließt in den Standsicherheitsnachweis ein. Dieser bestätigt Stabilität und Standfestigkeit sowie die Tatsache, dass das Bauwerk den angenommenen Belastungen standhält.

Damit wird gleichzeitig die Gebrauchstauglichkeit im Sinne der jeweiligen Landesbauverordnung Rechnung getragen, die u. a. davon ausgehen, dass die Gebäude auf Dauer für die geplante Verwendung ohne Verformungen an der Statik geeignet sind.

Hinzu kommen noch eine Vielzahl weiterer Aufgabenbereiche, die je nach Einsatzgebiet des Statikers und nach Art und Umfang des Bauprojektes unterschiedlich ausgeprägt sein können.


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