Spa & GolfResort Weimarer Land

Entspannen und Golfen im Herzen Thüringens

Leistungsumfang

  • Objektplanung Gebäude Leistungsphasen 1 - 8
  • Objektplanung Freianlagen Leistungsphasen 1 - 8
  • Tragwerksplanung Leistungsphasen 1 - 6
  • TGA-Planung
  • Sicherheits- und Gesundheitskoordination
  • Brandschutzplanung
  • Bauphysik
Weitere Informationen

Im Juni 2010 wurde unser Büro mit der Gesamtplanung des 4-Sterne-Superior Spa & Golfhotels Weimarer Land auf der größten Golfanlage Thüringens, dem Golf Resorts Weimarer Land in Blankenhain beauftragt.

Seit Mai 2013 stehen für die Gästen 94 komfortable Doppelzimmer und Suiten für einen erholsamen Urlaub bereit. Verschiedene Themenrestaurants mit Rundumblick von der Terrasse auf die Weiten des Golfplatzes sowie der Innenhof im typisch thüringischen Landhauscharakter lassen Wohlfühlatmosphäre aufkommen. Für ausreichende Entspannung und Erholung ist ein moderner Wellnessbereich entstanden, der mit verschiedenen Saunen sowie einem Beauty- und Massagebereich keine Wünsche offen lässt. Dem Spa-Bereich ist neben dem Innenpool mit Massagedüsen und Relaxliegen auch ein Außenbecken angeschlossen.

Unser Büro hat für dieses Vorhaben die vollständige Planung von der Konzeptentwicklung über den Entwurf und die Ausführungsplanung bis hin zur Ausschreibung und Bauleitung umgesetzt.

Neubau Weberei Getzner

Standorterweiterung in Gera

Leistungsumfang

  • Tragwerksplanung Leistungsphasen 1 - 6
Weitere Informationen

Die Getzner Textil AG zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Modestoffen für Hemden und Blusen. Zur AG gehört die Getzner Textil Weberei GmbH in Gera, die vom Frühjahr 2015 bis Herbst 2016 an einem neuen Standort in Gera den Neubau einer dreigeschossigen Weberei mit insgesamt 26.500 m² Bruttogeschossfläche realisierte.

Unser Büro erbrachte bei diesem Bauvorhaben die Tragwerksplanung (statische Berechnung, Erstellung aller Schal- und Bewehrungspläne, Fertigteilplanung). Eine besondere statische und baulogistische Herausforderung waren die Spannbetonbinder, die mit einer Stützweite von 40 Metern die Websäle überspannen.

Das Projekt wurde komplett mit der BIM-Methode geplant. Neben allen Daten, die für die Produktion der Fertigteile notwendig waren, wurde das von uns erstellte BIM-Modell auch für die Verfolgung des Status für Planung, Produktion und Bauablauf genutzt.

Für die modellhafte Anwendung des Building Information Modeling wurde unsere Arbeit mit dem dritten Platz beim TEKLA Dach BIM-Award ausgezeichnet.

Neubau Produktionsgebäude Siegert TFT

Produktionserweiterung ProLine D6

Leistungsumfang

  • Objektplanung Gebäude Leistungsphasen 1 - 8
  • Objektplanung Freianlagen Leistungsphasen 1 - 8
  • Tragwerksplanung Leistungsphasen 1 - 6
  • Fertigteilplanung
  • Brandschutzplanung
  • Wärmeschutz
  • Sicherheits- und Gesundheitskoordination
  • TGA-Planung
Weitere Informationen

Die Siegert TFT GmbH wurde 1992 gegründet und stellt heute mit 100 Mitarbeitern sowohl Standardprodukte als auch kundenspezifische Komponenten aus den Bereichen der Sensorik (Druck, Kraft, Temperatur, Strömung und Beschleunigung), der Präzisionswiderstandstechnik (Einzelwiderstände und Netzwerke) und der Funktionsbeschichtungen (Schaltungsträger) her.


Nachdem BCH schon 2007 mit der Planung des Labor- und Verwaltungsgebäudes der Siegert TFT beauftragt war, übertrug der Bauherr auch für den Neubau der Produktionserweiterung die gesamte Gebäudeplanung (Architektur, Tragwerksplanung, Haustechnik, Wärmeschutz, Brandschutz, SIGEKO) über alle Leistungsphasen an BCH. Im Neubau entstanden auf 1.600 Quadratmetern hochmoderne Produktionsräume, zum Teil als Reinräume. Der realisierte Entwurf nimmt Bezug auf die vorhandene Bebauung und passt sich so an, dass der Gebäudekomplex als eine Einheit wahrgenommen wird. Durch den Einsatz von Stahlbetonfertigteilen in der Tragkonstruktion konnte die Bauzeit so verkürzt werden, dass das neue Gebäude termingerecht zur Absicherung des Starts der neuen Produktionslinie zur Nutzung übergeben werden konnte.

Umbau und Erweiterung der Leuchtenburg

Sanierung der "Königin des Saaletals" für die Porzellanwelten

Um die Ausstellung Porzellanwelten in der Leuchtenburg unterzubringen, sind umfassende Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen notwendig. So werden neben dem Umbau und der Sanierung der Leuchtenburg selbst auch Teile der Burganlage neu strukturiert. Hierbei entsteht u. a. das neue Besucherzentrum.

Leistungsumfang

  • Punkt A
Weitere Informationen

Die „Königin des Saaletals”, die Leuchtenburg bei Kahla, liegt weithin sichtbar im Thüringer Holzland auf dem 401 m hohen Lichtenberg.

Für die Ausstellung „Porzellanwelten Leuchtenburg” werden große Teile der Burganlage umgebaut, saniert und neu strukturiert. Fehlende Bausteine für das neue Museum werden durch Neubauten ergänzt.

Einer davon ist das Besucherzentrum auf dem Vorplatz der Leuchtenburg, gelegen auf einem Burgsporn, den schon im 19. Jahrhundert ein herzoglicher Pavillon zierte. Das Gebäude fasst den südlichen Bereich des Burgplatzes und korrespondiert durch den mehrfach geknickten, polygonalen Baukörper mit Sichtachsen und räumlichen Bezügen. Für die Fassade des eingeschossigen Besucherzentrums wurden Faserzementplatten mit einer schlichten grau-braunen Färbung gewählt, um das Gebäude dem Burgbestand dezent unterzuordnen. Die schrägen Plattenfugen verstärken auf einfache Weise die dynamische Form des Baukörpers. Material, Farbe und Linienführung ordnen sich der Corporate Identity des Ausstellungskonzeptes unter und sind nach Fertigstellung der gesamten Baumaßnahme in weiteren Teilen der Burg wiederzufinden.

Bei der Wahl des Konstruktionssystems standen ökonomische und ökologische Forderungen im Mittelpunkt. Letztendlich wurde sich für eine Massivholzbauweise aus Brettsperrholz entschieden, da diese Bauweise aufgrund des hohen Massenanteils und der großen spezifischen Feuchte- und Wärmespeicherfähigkeit ein gutes Nutzungsklima des Gebäudes in der vorgefundenen witterungsexponierten Lage bietet. Positiv wirkt sich dieser Aspekt besonders auf den sommerlichen Wärmeschutz aus, da eine ausgeprägte Phasenverschiebung und Amplitudendämpfung der Oberflächentemperaturen erreicht wird.

Wichtig war dem Bauherren auch, dass Brettsperrholz aus Nadelholz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern hergestellt wird. Im Vergleich zu anderen massiven Bauweisen benötigt die Herstellung und Bearbeitung von Brettsperrholzelementen nur wenig Energie und trägt zur dauerhaften CO2-Speicherung und Minimierung des Treibhauseffektes bei.

Konstruktiv aufwändig gestaltete sich die Gründung des Gebäudes am Rand des Plateaus des Lichtenberges. Den anstehenden Muschelkalk überlagern lockere Aufschüttungen aus den Jahrhunderten der vielfältigen Nutzung des Burgvorplatzes. Das neue Besucherzentrum wurde deshalb durch 77 Kleinbohrpfähle mit jeweils bis zu 20 m Länge im Muschelkalk des Burgberges verankert, die gleichzeitig zur Stabilisierung der steilen Böschung genutzt werden. Die dadurch erreichte exponierte Lage an der Hangkante gestattet wunderbare Ausblicke über das Thüringer Land, die durch große, nach allen Richtungen angeordnete Panoramafenster gerahmt werden.

Die im Gebäude untergebrachten Nutzungen, Shop und Bistro, wurden unkonventionell und spielerisch in Szene gesetzt. Die Waren werden in teils schräg hängenden „Porzellan(transport)kisten“ präsentiert - als Hinweis auf den „Elefanten im Porzellanladen“. Die gewählten homogenen hellen Wand- und Bodenoberflächen treten hierbei bewusst hinter diese Inszenierung zurück. Umso kontrastreicher wirken die Sanitärbereiche, deren kräftiges Magenta Bezug auf die Leitfarben der „Porzellanwelten Leuchtenburg“ nimmt.

Das Besucherzentrum wurde im Rahmen des Wettbewerbes um den Thüringer Holzbaupreis 2013 mit einer Anerkennung ausgezeichnet. In der Begründung der Jury heißt es u.a. „In einer sensiblen Umgebung u.a. mit wichtigem Baumbestand gelang es dem Verfasser mit Mut zur freien Form ein Gebäude in Massivholzbauweise zu entwerfen, welches weniger durch einen spektakulären Aufbau als durch die moderne Formfindung an einem besonderen Ort sowie durch im gesamten Komplex existente hohe Qualitätsansprüche überzeugt. Überzeugend hierbei sind insbesondere die innenräumlichen Qualitäten, auch wenn das primär verwendete Material Holz weder innen noch im Äußeren des Gebäudes in Erscheinung tritt.“

Berufsakademie Gera - Staatliche Studienakademie im Schloss Tinz

Sanierung des ehemaligen Wasserschlosses und Neubau von Hochschulgebäuden

Zunächst wurden im ersten Bauabschnitt zwischen 2002 und 2004 die Neubauten sowie die Sanierung des Pächterhauses und der Stallgebäude geplant und realisiert. Anschließend konnte im zweiten Bauabschnitt in den Jahren 2013 bis 2015 das ehemalige Wasserschloss Tinz saniert und für die Weiternutzung durch die Hochschule angepasst werden.

Leistungsumfang

  • Tragwerksplanung Leistungsphasen 2 - 6
  • Sicherheits- und Gesundheitskoordination
Weitere Informationen

Das Schloss Tinz ließ Graf Heinrich XXV. Reuß j.L. um 1748 als Sommerresidenz errichten. Zum Komplex des Wasserschlosses gehörte ein nach Osten angegliederter Wirtschaftshof.

Für die Berufsakademie wurde im ersten Bauabschnitt im ehemaligen Wirtschaftshof (mit Stallgebäude und Pächterhaus) ein Neubau auf dem Standort der Hofscheune errichtet. Umfangreiche statische Sicherungsmaßnahmen waren an den Gewölben im Stallgebäude notwendig. Pächterhaus und Stallgebäude sind denkmalgerecht und in Verbindung mit moderner Architektursprache saniert worden. Die Neubauten ergänzen die Bestandsgebäude und bieten Platz für Seminarräume, einen Hörsaal und Labore.

Bei der Bemessung des Tragwerks waren neben den hohen gestalterischen Ansprüchen eine schwierige Gründungssituation und die Lage des Bauortes in einer Erdbebenzone zu beachten. Die Neubauten wurden als Stahlbetonkonstruktion mit Flachdecken ausgebildet, die ihre Lasten über sehr schlanke Stützen auf eine Pfahlgründung abtragen. Die Aussteifung erfolgt über Wandscheiben und Stahlbetonrahmen.

In einem separaten Bauabschnitt wird 2013 bis 2015 das eigentliche Wasserschloss saniert und denkmalgerecht zum Verwaltungssitz mit Bibliothek umgebaut.

Neubau IKEA Distributionszentrum

Errichtung eines der größten Distributionszentren Europas

Leistungsumfang

  • Ausführungsplanung Architektur
  • Statik und Tragwerksplanung
  • Fertigteil- und Ortbetonplanung
Weitere Informationen

Nördlich von Dortmund entstand in mehreren Bauabschnitten eines der größten Distributionszentren Europas im Auftrag der IKEA Distribution Services GmbH.

Bau-Consult Hermsdorf war mit der Ausführungsplanung Architektur sowie mit dem kompletten Leistungsbild Tragwerksplanung einschließlich statischer Berechnungen durch den jeweiligen Generalunternehmer bzw. durch den Bauherrn direkt beauftragt.

Es entstanden nachfolgende Bauteile, Brutto-Grundflächen:

  • ELF 1 (inkl. Verwaltung), 140.800m²
  • ELF 2 (inkl. Verwaltung), 127.000m²
  • ADO 1 (inkl. Verwaltung), 57.000m²
  • Sprinklergebäude, 1.100m²
  • Pförtner Eingang/Ausgang, 900m²

Insgesamt wurden über 30.000 m³ Beton-Fertigteile verbaut.

 

Konstruktion Hochregallager:

eingespannte Fertigteilstützen, teils mit PEIKKO-Anschlüssen (Länge ca. 32m - 34m), Komplextrennwände F180 als Monowände und Porenbetonelemente

 

Konstruktion konventionelle Hallen:

eingespannte Fertigteilstützen, Dachbinder vorgespannt, z. T. als Stahlfaserbinder Fertigteil-Überladebrücken, Fertigteil-Sandwich- und Blechfassade

Umbauten im Bestand bei Micro-Hybrid

Erneuerung und Modernisierung des 40 Jahre alten Bestandsgebäude

Leistungsumfang

  • Objektplanung Gebäude Leistungsphasen 1 - 8
  • Tragwerksplanung Leistungsphasen 1 - 6
  • Freianlagen Leistungsphasen 1 - 8
  • Brandschutzplanung
Weitere Informationen

Micro-Hybrid Electronic GmbH ist ein Spitzentechnologie-Unternehmen für Mikrosystemtechnik und Infrarotkomponenten. Die Mitarbeiter entwickeln kundenspezifische mechanische Mikroelektronik- und Infrarotsysteme und sind im IR-Sensorik-Bereich international führend. Micro-Hybrid konstruiert High-Tech-Hybridanwendungen und LTCC-Technologie für die globalen Kernmärkte Medizintechnik, Umwelttechnik und Luftfahrt.

Das Unternehmen hat seinen Standort im Industriepark TRIDELTA Hermsdorf. Um den hohen Qualitätsmaßstäben der Hightech-Produktion zu genügen, wurde das 40 Jahre alte Bestandsgebäude auf 4.100 m² unter laufendem Betrieb umgebaut, das Dach saniert, Reinräume eingerichtet und die komplette Haustechnik erneuert. Ein Schwerpunkt der Umbaumaßnahmen war die Schaffung einer Cafeteria und hochwertiger Büro- und Besprechungsräume.

Durch die architektonische Aufwertung der Fassaden ist nun auch an den Außenansichten des Gebäudes der High-Tech-Standort ablesbar. Die Bauarbeiten wurden durch die Umgestaltung der Freianlagen und der Herstellung neuer PKW-Stellflächen komplettiert.

Neubau eines Autohauses

Planung eines der modernsten und nachhaltigsten BMW-Autohäuser Deutschlands

Das Familienunternehmen Reisacher wurde 1957 gegründet und hat sich mit seinen sechs Standorten und über 550 Mitarbeitern zu einem innovativen Dienstleister in allen Belangen rund um das Thema Mobilität entwickelt. Ein Meilenstein in der Firmengeschichte bildet der im August 2020 eröffnete Standort in der Ammanstraße 1 in Augsburg.

Leistungsumfang

  • Gesamtplanung
  • Objektplanung Leistungsphasen 1 - 8
  • Tragwerksplanung Leistungsphasen 1 - 6 mit statisch-konstruktiver Bauüberwachung
  • Fertigteilplanung
  • Planung Freianlagen
  • Brandschutz, Wärme- und Schallschutz
Weitere Informationen

Der Neubau auf einem 36.000 m² großen Grundstück ist in mehrere Bauteile gegliedert. Im Verkaufsgebäude findet man das komplette Angebot an BMW, MINI, BMW Motorrad und ALPINA Fahrzeugen. Eine Besonderheit ist die Präsentation der bis zu 300 Gebrauchtfahrzeugen. Diese findet auf drei Ebenen wind- und wettergeschützt innerhalb des Gebäudes statt. Das über Fahrzeugbrücken mit dem Verkauf verbundene Werkstattgebäude bietet im Erdgeschoss Platz für 48 Hebebühnen und die Bereiche Mechanik, Elektrik, Karosserie und Lackiererei. Im 1. Obergeschoss befindet sich die Fahrzeugaufbereitung zur intensiven Außen- und Innenpflege. Über ein 80 Meter langes Förderband werden die Fahrzeuge vom Vorwaschbereich über die Waschstraße mit biologischer Wasseraufbereitung zum Saugbereich befördert.

Highlights im Werkstattgebäude sind die automatische Reifenwaschanlage und die teilautomatisierten Radwechselstationen, die über Aufzüge mit dem im 3. Obergeschoss des Werkstattgebäudes integrierten Reifenlager verbunden sind. Insgesamt können 14.000 Rädersätze im automatischen Regalsystem eingelagert werden

Das Reisacher-Leitbild „Ein gutes Gefühl“ gab auch die Richtung für den gesamten Planungsprozess vor. Neben über 100 Kundenparkplätzen, bietet das kundenorientierte Autohaus auch großzügige Premiumwartelounges, in welchen die Wartezeit beim Servicetermin durch Wlan-Verfügbarkeit entweder sinnvoll genutzt werden kann oder durch kompetente Beratung eines Produktexperten zum echten Kundenerlebnis wird. Neben modernen Büroräumlichkeiten stehen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern komfortable und großzügige Sozialräume zur Verfügung. Im Werkstattbereich wird modernste Technik eingesetzt, um neben der Effizienzsteigerung die Mitarbeiter von körperlich anstrengender Arbeit zu entlasten.

Beim Bau des Gebäudes und für den Betrieb wurde großer Wert auf Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Umweltschutz gelegt. Davon zeugen zum Beispiel die Eigenerzeugung von Strom über die PV-Anlage auf dem Dach des Werkstattgebäudes, die zentrale und effiziente Lüftungstechnik mit maximalem Wärmerückgewinnungsgrad und die mit über 80 % Brauchwasseranteil betriebenen Waschanlagen.

Neubau Gemeindezentrum Neuapostolische Kirche

Ein neues Zuhause für die Gemeinden Hermsdorf und Oberndorf

Leistungsumfang

  • Tragwerksplanung Leistungsphasen 1 - 6
  • Wärmeschutz nach EnEV
  • SiGeKo
Weitere Informationen

Die Neuapostolischen Gemeinden in Hermsdorf und Oberndorf bekamen mit der Übergabe des Neubaus des Gemeindezentrums ein neues Zuhause für das Gemeindeleben.

Unser Büro war bei diesem Bauvorhaben für die Statik, die Erstellung der Schal- und Bewehrungspläne, den Nachweisen nach der Energieeinsparverordnung und den SiGeKo-Leistungen verantwortlich. Bei der Ausbildung der Tragkonstruktion wurde den Besonderheiten der Architektur der Kirche, wie zum Beispiel große Spannweiten der Dachkonstruktion und schlanke, freistehende Außenwände Rechnung getragen.

Sanierung staatliche Regelschule "Auf der schönen Aussicht"

Leistungsumfang

  • Objektplanung Gebäude Leistungsphasen 5 - 9
Weitere Informationen

Im Jahr 2010 wurde an der staatlichen Regelschule Stadtroda „Auf der schönen Aussicht“ im Rahmen des Konjunkturprogramms der Bundesregierung eine teilweise Energetische Sanierung / Modernisierung der Fenster und Außentüren umgesetzt. Das mit diesem 1. Bauabschnitt angestoßene Sanierungsvorhaben war in zwei weitere Bauabschnitte, der grundhaften Sanierung des vorhandenen Regelschulgebäudes, unterteilt.

Der 2. Bauabschnitt (Sanierung Fachtrakt) ist 2015 fertiggestellt worden; der 3. Bauabschnitt (Sanierung Klassentrakt) 2016. Die Sanierungsmaßnahmen sind in vielerlei Hinsichten notwendig geworden. Das Bestandsgebäude nebst Schulhof (Baujahr 1981) war nach über dreißigjährigem Gebrauch in einem sanierungswürdigen Zustand: Oberflächen, Struktur und Anlagen waren teilweise verschlissen; die Gebäudehülle aus einer Stahlbeton-Sandwich-Konstruktion erfüllte bei weitem nicht mehr die energetischen Anforderungen, die an ein modernes Schulgebäude gestellt werden.

Der abgeschlossene 2. Bauabschnitt hatte u.a. zum Ziel, die Fachunterrichtsräume für Chemie, Physik, Biologie, Hauswirtschaft, Werken u. dgl. zu sanieren. Des Weiteren sind hier die Schultoiletten und das Haupttreppenhaus erneuert worden. Während der Bauzeit waren der reibungslose Schulbetrieb und Bauablauf dadurch gewährleistet, dass für die zu sanierenden Bereiche als Interimslösung eine Ausweichschule genutzt bzw. diese temporär in Containermodule ausgelagert wurden. Die Container waren auf dem Gelände des Schulhofes, auf einer dafür hergerichteten Fläche errichtet worden.

Der im 3. Bauabschnitt sanierte Klassentrakt sollte zusätzlich mit Anbauten erweitert werden. Um alle Klassenräume über einen zweiten Rettungsweg evakuieren zu können und auch um die Größen der Unterrichtsräume zu optimieren, wurde an der Westseite des Klassentrakts ein Anbau für die Schulflure errichtet. Außerdem sollte der Bereich des bestehenden nördlichen Lichthofs geschlossen und der Klassentrakt mit dem Fachtrakt durch eine als Entrée dienende Halle verbunden werden. Dieser Halle ist beidseitig, im Norden und Süden jeweils ein großzügiges Podest mit Freitreppe vorgelagert.

Die Schule ist nun auch mittels eines von außen ebenerdig zugängigen Personenaufzuges und einer Rollstuhlrampe behindertengerecht erschlossen.

Sanierung des Turmes der Osterburg

Leistungsumfang

  • Bauwerksdiagnostik
  • Tragwerksplanung (Statik und Ausführungsplanung)
Weitere Informationen

Das Bild der von Vogt Heinrich I. von 1163 bis 1193 errichteten Osterburg ist durch ihren 54 Meter hohen Bergfried geprägt. Mit dieser Höhe ist das Wahrzeichen der Kleinstadt Weida, die auch als Wiege des Vogtlandes bezeichnet wird, einer der höchsten Burgtürme Deutschlands.

Unterhalb des ersten Zinnenkranzes hinterlässt der Turm mit seinen 5,70 m dicken Mauern einen standfesten und wehrhaften Charakter. An der oktogonalen Turmspitze jedoch nagte spätestens seit dem Beschuss durch die Rote Armee in den letzten Kriegstagen 1945 der Zahn der Zeit.

Notsicherungen in den Jahren 1999 und 2003 verhinderten vorerst eine Gefährdung von Besuchern der Burg, der weitere Verfall war dadurch aber nicht zu stoppen. Erst durch das Engagement einer Bürgerinitiative konnte die Finanzierung für die bis ins Frühjahr 2012 laufende Sanierung der Turmspitze gesichert werden.

Neben der Instandsetzung des Natursteinmauerwerks war die Turmspitze der Schwerpunkt der Sanierung. Diese musste einschließlich der Konsolsteine und der Brüstung des oberen Umgangs zurückgebaut werden. Durch den Einbau einer Verstärkungskonstruktion aus Edelstahl wurde die Grundlage dafür geschaffen, dass die wiederaufgemauerte Turmspitze in 54 Meter Höhe auch in Zukunft den Stürmen der Zeit widerstehen kann.

Nachgründung und Gebäudehub Kattau-Mühle

Anhebung eines Industriedenkmals um 37 cm

Das Anheben des Gebäudes über 144 Hydraulikpressen um bis zu 37 cm und die Rückverformung der Außenwände wurde unter der Leitung des Projektleiters bei BCH, Herrn Dipl.-Ing. Henrik Hinterbrandner, Ende Mai 2013 erfolgreich durchgeführt

Leistungsumfang

  • Tragwerksplanung
  • Nachgründung
  • Planung Gebäudehub
  • statisch-konstruktive Bauüberwachung
Weitere Informationen

Die 1913/14 gebaute Kattau-Mühle ist mit ihrer Ziegelfassade ein Stadtbild prägendes Denkmal in Buxtehude. Unmittelbar am Fluss Este gelegen, wurde ein Giebel des Gebäudes auf Pfählen gegründet. Die anderen Bauteile erhielten eine Flachgründung auf dem anstehenden Torfboden. Dies ist die Ursache für die ungleichmäßige Setzung des Gebäudes um fast 40 cm gewesen.

Nach Aufgabe des Mühlenbetriebes wurde das 17 x 28 m große, fünfgeschossige Gebäude gewerblich genutzt. Aufgrund seiner exponierten Lage entschlossen sich die Eigentümer, im Denkmal hochwertigen Wohnraum zu schaffen. Grundlage dafür war es, die Kattau-Mühle wieder auf ein sicheres Fundament zu setzen und die großen Verformungen zu egalisieren.

Im Rahmen einer Ausschreibung wurde eine geeignete Fachfirma gefunden, deren Sanierungskonzept durch BCH entworfen und geplant wurde. BCH übernahm die Planung der Fundamentertüchtigung durch den Einbau von Mikrobohrpfählen sowie des Konzeptes des Anhebens der stark verformten Gebäudeteile. Darüber hinaus wirkte BCH bei der Bauüberwachung der Herstellung der Spezialgründung und der Stabilisierungskonstruktion für den Gebäudehub mit.

Modernisierung IHK-Bildungszentrum

Erhöhung der Funktionalität und Attraktivität der Einrichtung

Die Industrie- und Handelskammer Ostthüringen zu Gera beabsichtigte im Jahre 2012 das 1994 errichtete Bildungszentrum in der Gaswerkstraße 25, 07546 Gera, zu modernisieren. Anlass der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen war das Abstellen verschiedener Problemzonen, die im Laufe der Jahre mit Errichtung des Gebäudes entstanden sind. Zudem galt die Modernisierung der Erhöhung der Funktionalität und Attraktivität des Bildungszentrums, um sich den gestiegenen Anforderungen und dem steigenden Bedarf anzupassen.

Leistungsumfang

  • Objektplanung Gebäude Leistungsphasen 1 - 9
Weitere Informationen

Die Baumaßnahme wurde aufgrund des laufenden Betriebes in zwei Bauabschnitten umgesetzt.

Der erste Bauabschnitt ist in der Zeit vom Februar bis Mai 2013 realisiert worden. Er umfasste die Umbauarbeiten im Unter- und im Erdgeschoss auf der Südwestseite mit Errichtung der neuen Cafeteria mit Terrasse und angrenzendem neuen Küchenbereich. Die Räume sind mit modernen Möbel komplett neu eingerichtet.

Der zweite Bauabschnitt wurde im Zeitraum von Juni bis September 2013 umgesetzt. Hierbei standen die Modernisierungsmaßnahmen in den Seminarräumen vom Erd- bis 2. Obergeschoss, der Umbau der ehemaligen Hausmeisterwohnung im 3. Obergeschoss zu Büroräumen sowie die Gestaltung des neuen Haupteingangsbereiches im Vordergrund. Der Eingangsbereich war besonders von Bedeutung, da dieser infolge seiner zurückgesetzten Lage schlecht wahrgenommen wurde. Ein neuer aus dem Bestand herausragender, eingeschossiger Vorbau behob diese Situation. Der zentrale Erschließungsbereich erfuhr mit dem Einbau eines neu gestalteten Empfangstresens eine Aufwertung. Zudem laden neue Foyermöbel zum Verweilen ein; ein neues Selbstlernzentrum an Stelle der früheren Cafeteria hat direkten Sichtbezug zum Foyer.

Parallel zu beiden Bauabschnitten wurden ergänzende Eingriffe in die Freianlagen vorgenommen und hier die Parkstellflächen erweitert sowie die Errichtung von Außenlernbereichen realisiert.

Sanierung "Schloss zur fröhlichen Wiederkunft"

Erhaltung und Belebung des Schlosses Wolfersdorf

Seit 2011 begleitet BCH die einzelnen Bauabschnitte, welche mit einem durchschnittlichen Budget von 150.000 bis 200.000 Euro durchgeführt werden. Hierbei sind sowohl einzelne, mit Stuckdecken und Lambrien hochwertig ausgestattete Räume restauriert, als auch statisch-konstruktive Mängel behoben und Fassadenputze mit Farbfassungen abschnittsweise angebracht worden.

Leistungsumfang

  • Objektplanung Leistungsphasen 1 - 8
  • Tragwerksplanung Leistungsphasen 1 - 6
  • Bearbeitung Fördermittelanträge
  • Bearbeitung Anträge auf denkmalrechtliche Erlaubnis
Weitere Informationen

Gegenwärtig sind mehrere Fördervorhaben in der Beantragung bzw. in der Ausführung. Aktuell wird das sogenannte „Bilderzimmer“, welches einen 4-teiligen Zyklus aus dem Leben des Kurfürsten Johann-Friedrich I., des Großmütigen, zeigt, wiederhergestellt. Der im Deutschen Historischen Museum dauerhaft ausgestellte originale Bilderzyklus wird als Kopie in diesem Zimmer angebracht. Die herausragende Persönlichkeit des Kurfürsten innerhalb der Reformation in Verbindung mit dem Schloss Wolfersdorf erklärt auch die Aufnahme des Schlosses in die Reihe der Objekte für die Feierlichkeiten zu 500 Jahren Reformation im Jahre 2017.

Bereits gesichert und stabilisiert wurde der im Verdrehen begriffene Schlossturm, das Herzog-Joseph-Zimmer ist fertiggestellt und der Steinbalkon samt Putz am Süd-Ost-Eckturm sind wieder angebracht worden.

Da auch das Schloss Wolfersdorf vom Hochwasser 2013 betroffen war, werden hier mehrere Maßnahmen aus den aktuellen Aufbauhilfeprogrammen durchgeführt.

Ersatzneubau Stadion am Steg

Neuerrichtung des Funktionsgebäudes

Infolge des Hochwassers im Jahr 2013 in Mitteldeutschland wurde die bestehende Stadionanlage "Am Steg" in Gera stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Stadt Gera hat sich nach angestellten Voruntersuchungen gegen eine Sanierung des bestehenden Gebäudes entschieden und daraufhin geplant, das Funktionsgebäude des Stadions nach Abriss der bestehenden Anlage an gleicher Stelle wieder zu errichten.

Leistungsumfang

  • Objektplanung Leistungsphasen 1 - 9
Weitere Informationen

Die Maßnahme konnte im Zuge eines entsprechenden Förderprogrammes des Bundes zur Beseitigung der Hochwasserschäden umgesetzt werden. Mit der Architekturplanung
über alle Leistungsphasen wurde BCH beauftragt.

Durch die gewählte Konstruktion und verantwortungsvollen Umgang mit Fördermitteln konnte das Gebäude unterhalb der veranschlagten Baukosten errichtet werden. Auch die vorher anvisierte Bauzeit wurde eingehalten und das Gebäude termingerecht
übergeben.

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